Arbeitsplatz mit T-Shirt-Stoffmustern und Maßband

Größenverteilung für Team-Shirts: Der Praxis-Guide

Das ist die bewährte Unisex-Startverteilung für gemischte Teams, und sie funktioniert, weil mittlere Größen in der Praxis deutlich schneller weggehen als Randgrößen. Wer gleichmäßig über alle Größen verteilt, riskiert Überbestand in den selten nachgefragten kleinen und sehr großen Größen. Dazu gleich mehr.

Die wichtigste Sofortmaßnahme: Schick noch heute eine kurze Umfrage per Google Forms an dein Team. Fünf Fragen, zwei Minuten, fertig. Alles andere baut darauf auf.

Größe Anteil Beispiel bei 100 Stück
XS 5 % 5
S 20 % 20
M 35 % 35
L 25 % 25
XL 10 % 10
XXL 5 % 5

Übersicht über die prozentuale Verteilung der Team-Shirtgrößen

Bei 100 Stück also 105–110 bestellen. Dieser Puffer deckt Nachzügler, Neuzugänge und Druckfehler ab, ohne dass du eine teure Nachbestellung brauchst.*


Wichtige Erkenntnisse

Thema Details
Sofortmaßnahme Umfrage per Google Forms oder Typeform versenden, Frist fünf Werktage.
Standardverteilung XS 5 %, S 20 %, M 35 %, L 25 %, XL 10 %, XXL 5 % als Startpunkt für gemischte Teams.
Puffer einplanen 5–10 % zusätzlich bestellen; bei Events und Erstbestellungen eher 10 %.
Größentabellen prüfen Herstellergrößen weichen ab; Körpermaße messen und mit der Lieferantentabelle abgleichen.
TDM - Textildruck München Druck ab 1 Stück, Musterstücke vor Ort, Expressproduktion und Webshop-Lösung für Teams.

Inhaltsverzeichnis

Wer bekommt die Shirts, und für welchen Anlass?

Bevor du die Verteilung festlegst, brauchst du ein klares Bild der Empfänger. Die Zusammensetzung des Teams verändert die ideale Größenverteilung stärker als die meisten Besteller erwarten.

Vier Fragen, die du beantworten solltest:

  • Geschlechterverhältnis: Überwiegend Männer, überwiegend Frauen oder gemischt? Männer greifen im Schnitt zu größeren Konfektionsgrößen, Frauen bevorzugen oft engere Schnitte.
  • Altersstruktur: Jüngere Teams (unter 30) tendieren zu schlanken Schnitten und kleineren Größen; ältere Belegschaften brauchen mehr L und XL.
  • Herkunft und Region: Internationale Gruppen mit Teilnehmern aus Asien oder Südeuropa brauchen mehr S und M; nordeuropäische oder nordamerikanische Gruppen mehr L und XL.
  • Anlass: Ein Giveaway auf einem Festival landet bei Fremden, deren Maße du nicht kennst. Dauerhafte Mitarbeiterkleidung lässt sich exakt abfragen.

Ein IT-Startup mit 25 Personen unter 35 Jahren braucht eine andere Verteilung als ein Produktionsstandort mit 80 Mitarbeitern. Beim Startup liegt der Schwerpunkt auf S und M, beim Produktionsstandort verschiebt er sich deutlich Richtung L und XL. Ein gut geplanter Größenmix sorgt dafür, dass die Shirts tatsächlich getragen werden, was direkt auf das Employer-Branding einzahlt.


Welche Verteilung passt zu Ihrem Teamtyp?

Praxisbeobachtungen aus der Kollektionsplanung bestätigen: Eine gleichmäßige Verteilung ist fast immer falsch. Mittlere Größen rotieren schneller, Randgrößen bleiben liegen. Die folgende Tabelle gibt dir Startvorlagen für verschiedene Teamtypen, die du auf Basis deiner Umfragedaten anpassen kannst.

Für nordeuropäische oder nordamerikanische Gruppen gilt das Gegenteil.


Wie erhebt ihr Größen praktisch: Umfrage, Anprobe, Maße

Ab zehn Personen lohnt sich eine strukturierte Abfrage. Darunter reicht ein kurzes Gespräch oder eine Slack-Nachricht.

Die drei Methoden im Vergleich

  1. Direktumfrage per Google Forms oder Typeform: Schnellste Methode, funktioniert asynchron, ideal für verteilte Teams. Nachteil: Manche Personen schätzen ihre Größe falsch ein, besonders bei Unisex-Schnitten.
  2. Messanleitung mit Körpermaßen: Genaueste Methode. Du schickst eine Anleitung (Brustweite, Körpergröße), die Teammitglieder messen selbst und tragen die Werte ein. Aufwändiger, aber bei hochwertigen Artikeln oder Funktionsshirts klar die bessere Wahl.
  3. Musterstücke zum Anprobieren: Ideal für Gruppen, die am selben Standort arbeiten. Zwei bis drei Mustergrößen auslegen, jeder probiert an und trägt die Wunschgröße ein. Kein Rätselraten, keine Fehlbestellungen.

Welche Fragen muss die Umfrage enthalten?

Eine funktionierende Größenumfrage braucht nicht mehr als fünf Felder:

  1. Name und Abteilung (für die Zuordnung)
  2. Reguläre Konfektionsgröße (was du normalerweise kaufst)
  3. Gewünschte Passform: eng, normal oder locker
  4. Wunschgröße für diesen Artikel (nach Größentabelle des Herstellers)
  5. Besondere Hinweise (z. B. „Ich trage bei Unisex immer eine Größe größer“)

Excel-Spalten für die Auswertung

Lege eine Tabelle mit diesen Spalten an: Name | Abteilung | Konfektionsgröße | Passform | Wunschgröße | Bestätigt (Ja/Nein). Setz eine Frist von fünf Werktagen, schick nach drei Tagen eine Erinnerung und werte dann aus. Wer nicht antwortet, bekommt M als Standardgröße.

Profi-Tipp: Frag explizit nach der Passform: „Möchtest du das Shirt eng anliegend, normal oder eher locker tragen?“ Diese eine Frage verhindert die häufigste Fehlerquelle, nämlich dass jemand seine normale Größe angibt, aber eigentlich ein Oversize-Shirt möchte.


Wie liest man Größentabellen richtig?

Herstellergrößen sind nicht einheitlich. Ein M bei einem deutschen Hersteller entspricht nicht zwingend einem M bei einem türkischen oder chinesischen Produzenten. Deshalb gilt: Immer die Größentabelle des konkreten Lieferanten prüfen, nie auf Erfahrungswerte aus anderen Bestellungen verlassen.

Wie Teammitglieder messen sollen

Drei Maße reichen für eine sichere Zuordnung:

  • Brustweite: Maßband waagerecht um die breiteste Stelle der Brust, Arme locker hängen lassen.
  • Körpergröße: Standardmaß, das die meisten kennen und das bei Längenangaben hilft.
  • Hüftweite (optional): Relevant bei tailliertem Damenschnitt.

Eine praktische Referenz für Messanleitungen und Körpermaß-Zuordnungen bietet die Größentabelle von Adler Goalkeeping, die messbare Werte für Sportartikel liefert und als Vorlage für Teamshirts mit funktionalem Einsatz gut geeignet ist.

Unisex, Damen oder Herren?

Unisex-Schnitte reichen für die meisten Teambestellungen. Taillierte Schnitte sitzen besser, werden häufiger getragen und reduzieren die Retourenquote bei weiblichen Teammitgliedern spürbar.

Situation Empfehlung
Gemischtes Team, Giveaway Unisex reicht
Separate Damen-Schnitte
Dauerhafte Arbeitskleidung Immer beide Schnitte anbieten
Sport / Funktion Herstellertabelle zwingend prüfen

Welche Fehler kosten euch am meisten Geld?

Die häufigsten Probleme bei der Größenplanung für Team-Shirts sind gut dokumentiert, werden aber trotzdem immer wieder gemacht.

  • Gleichmäßige Verteilung annehmen: Wer 17 Stück pro Größe bestellt (bei 100 Stück auf 6 Größen), hat am Ende 30 ungetragene Shirts in XS und XXL. Mittlere Größen laufen schneller, das ist keine Meinung, sondern Praxiserfahrung aus der Kollektionsplanung.
  • Keinen Puffer einplanen: Nachbestellungen kosten mehr pro Stück, brauchen Zeit und kommen oft zu spät für den Event. Ein Puffer von 5–10 % ist günstiger als jede Nachbestellung.
  • Deadline zu spät setzen: Wer die Umfrage eine Woche vor dem Drucktermin schickt, bekommt unvollständige Rückmeldungen und muss schätzen. Plane mindestens drei Wochen Vorlauf für die Abfrage.
  • Unisex-Größen ohne Hinweis abfragen: Viele Personen kennen ihre Unisex-Größe nicht. Ohne Erklärung oder Größentabelle entstehen Fehler.
  • Keine Musterstücke bei Erstbestellungen: Wer ein neues Modell zum ersten Mal bestellt, sollte vorher ein Muster anprobieren. Passform und Schnitt weichen oft vom Erwarteten ab.

Ungetragenes Merchandise bindet Kapital, erzeugt Müll und schadet dem Employer-Branding. Ein schlecht sitzender Hoodie, den niemand anzieht, ist teurer als eine sorgfältige Planung.


Wie viel Puffer braucht ihr, und wann nachbestellen?

Die empfohlene Sicherheitsmarge liegt bei 5–10 %, wie Praxis-Guides zur Merchandise-Planung zeigen.

Anlass Empfohlener Puffer Begründung
Einmaliger Event 10 % Unbekannte Zielgruppe, kein Rückgabeweg
Mitarbeiterkleidung (wiederkehrend) 5 % Daten aus Vorbestellungen vorhanden
Erstbestellung neues Modell 10 % Passform unbekannt, Muster empfohlen
Großbestellung über 200 Stück 3–5 % Skaleneffekt, Nachbestellung günstiger

Zeitraster für eine reibungslose Bestellung

  1. Woche 1: Umfrage versenden, Frist auf fünf Werktage setzen.
  2. Woche 2: Auswertung, Muster anprobieren lassen (falls Erstbestellung).
  3. Woche 3: Bestellung aufgeben inkl. Puffer.
  4. Produktion: 2–3 Werktage Standardproduktion; bei engem Zeitplan Expressoption anfragen.
  5. Puffer vor Event: Mindestens drei Werktage zwischen Lieferung und Ausgabe.

Praxis-Perspektive: Was in der Bestellrealität wirklich passiert

Drei Bestellsituationen tauchen bei Teambestellungen immer wieder auf, und jede hat ihre eigene Tücke.

Kleines Team (10–20 Personen): Hier lohnt sich die Umfrage besonders, weil jede falsche Größe prozentual stark ins Gewicht fällt. Gleichzeitig ist es einfach, alle persönlich zu fragen oder Muster auszulegen. Wer in München sitzt, kann bei TDM - Textildruck München Musterstücke anprobieren lassen, bevor die finale Bestellung läuft.

Mit geschickten Händen wird ein Muster-T-Shirt am Kleiderbügel zurechtgerückt.

Event-Bestellung (50–200 Stück, kurze Frist): Das klassische Problem: Die Deadline rückt näher, die Umfrage ist noch nicht fertig. Für wirklich knappe Fristen gibt es die Expressproduktion, die in wenigen Stunden liefert.

Große Firmenbestellung (über 100 Personen, mehrere Standorte): Hier zahlt sich ein Webshop für Mitarbeiterbekleidung aus. Jeder Mitarbeiter bestellt seine Größe selbst, die Daten laufen zentral zusammen, und Nachbestellungen laufen ohne Koordinationsaufwand. TDM - Textildruck München bietet genau diese Webshop-Lösung für Corporate Clothing an.

Nach jeder Bestellung lohnt sich eine kurze Retrospektive: Welche Größen sind übrig geblieben? Diese Daten bauen über Zeit eine unternehmensspezifische Verteilungslogik auf, die besser ist als jede allgemeine Vorlage.


TDM - Textildruck München: Muster, Beratung und Druck ab 1 Stück

Wer Teamshirts zum ersten Mal bestellt oder ein neues Modell ausprobiert, braucht vor der Großbestellung ein Muster in der Hand. Das ist kein Luxus, sondern die günstigste Versicherung gegen Fehlbestellungen.

TDM - Textildruck München

TDM - Textildruck München druckt individuelle T-Shirts ab einem Stück mit DTF-Druck, der auch fotorealistische Motive scharf und haltbar auf den Stoff bringt. Die Standardproduktion läuft in 2–3 Werktagen, bei engem Zeitplan gibt es eine Expressoption. Musterstücke können vor Ort in München anprobiert werden, und wer Fragen zur Größenverteilung hat, bekommt persönliche Beratung, telefonisch oder direkt im Laden. Für Unternehmen mit wiederkehrenden Bestellungen gibt es außerdem eine Webshop-Lösung, über die Mitarbeiter ihre Größe selbst auswählen. Schau dir die T-Shirt-Auswahl an oder fordere direkt ein Muster an.


Quellen

Empfehlung

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