Brustlogo Größe: Diese Breite passt für Ihr Shirt
Für ein dezentes, professionelles Brustlogo empfehlen sich 8 bis 10 Zentimeter Breite, verbreitet sind Werte zwischen 7 und 12 Zentimetern. Wie viel Platz tatsächlich bleibt, hängt vom Produkt ab: Ein Kindershirt verträgt weniger Fläche als ein Hoodie. Und weil das Seitenverhältnis Ihres Motivs die sogenannte Bounding-Box bestimmt, wirkt sich die Form direkt auf die Druckfläche und oft auch auf den Preis aus.
Kurz gesagt:
- Für ein dezentes Brustlogo werden 8 bis 10 Zentimeter Breite empfohlen, wobei die tatsächliche Größe vom Kleidungsstück und Motivform abhängt.
- Die maximale Druckfläche variiert je nach Produktkategorie, sollte jedoch bei der Gestaltung nicht ausgereizt werden, um Überladung zu vermeiden.
- Dateien sollten mit 3 Millimeter Beschnitt, 3 bis 4 Millimeter Sicherheitsabstand und mindestens 300 dpi Auflösung angelegt werden.
- Vor der Produktion empfiehlt sich ein Mockup, Probeausdruck und eine gründliche Prüfung der Platzierung, Größe und Farben.
- Gegenüber reinen Tabellenwerten bietet TDM.jetzt eine Visualisierung in Originalgröße, um die Logogröße realistisch einzuschätzen.
Inhaltsverzeichnis
- Richtwerte und maximale Druckflächen je Produktkategorie
- Dateien richtig anlegen: Beschnitt, Sicherheitsabstand und Auflösung
- Mockup, Probeausdruck und Druckfreigabe in der Praxis
- Was uns in der Beratung bei TDM.jetzt immer wieder auffällt
- Größenberatung und Bestellung direkt bei TDM.jetzt
- Quellen und technische Referenzen
- FAQ
Richtwerte und maximale Druckflächen je Produktkategorie
Die 8 bis 10 Zentimeter gelten als praktischer Ausgangspunkt, weil sie auf fast jedem Shirt gut wirken, ohne aufdringlich zu sein. Schmalere Logos ab 7 Zentimetern passen zu zierlicheren Schnitten oder Kinderkollektionen, breitere Varianten bis 12 Zentimeter funktionieren auf Hoodies und weiten Schnitten. Darüber wird es schnell zu einem Frontprint statt eines klassischen Brustlogos.

Die Obergrenze setzt am Ende aber nicht der Geschmack, sondern das Produkt selbst. Laut den technischen Angaben im Shirtigo Helpcenter liegt die maximale Druckfläche je nach Produktkategorie in verschiedenen Größenbereichen, die sich beispielsweise bei Unisex/Herrenshirts, Ladies-Shirts, Hoodies und Kindershirts unterscheiden.
Diese Maße beschreiben die technische Obergrenze, nicht die Empfehlung für ein Brustlogo. Ein Logo, das die gesamte Fläche ausreizt, wirkt auf der Brust fast immer überladen.
Wichtig für die Wahrnehmung der Größe ist außerdem der Schnitt des Kleidungsstücks:
- Auf einem Regular-Fit-Shirt wirkt ein Logo mit 9 Zentimetern Breite ausgewogen und gut lesbar.
- Auf einem Oversize-Shirt braucht dieselbe Breite optisch mehr Raum, weil die Fläche der Brust größer erscheint. Hier lohnt sich oft ein Zentimeter mehr.
- Bei Kindershirts wirkt schon ein Logo ab 6 Zentimetern präsent, weil die Gesamtfläche des Shirts kleiner ist.
Dateien richtig anlegen: Beschnitt, Sicherheitsabstand und Auflösung
Ein Motiv, das exakt auf 100 mal 100 Millimeter endet, sollte nie auch genau in dieser Größe angeliefert werden. Laut den technischen Produktspezifikationen sind ein Beschnittrand von 3 Millimetern und ein Sicherheitsabstand von 3 bis 4 Millimetern üblich. Ein Endformat von 100 mal 100 Millimetern wird dadurch als Datenformat von etwa 106 mal 106 Millimetern angelegt.
Die wichtigsten Vorgaben auf einen Blick:
- Beschnittzugabe von rund 3 Millimetern rundum einplanen, damit beim Zuschnitt nichts abgeschnitten wird, was zum Motiv gehört.
- Sicherheitsabstand von 3 bis 4 Millimetern zwischen wichtigen Bildelementen und dem Rand einhalten, damit Text oder Logo-Kanten nicht knapp abgeschnitten wirken.
- Vektordateien im PDF- oder AI-Format liefern, wenn das Motiv aus Formen und Schrift besteht, denn sie bleiben in jeder Größe scharf.
- Pixelbasierte Dateien wie PNG oder JPG nur bei ausreichender Auflösung verwenden, mindestens 300 dpi in der tatsächlichen Druckgröße.
- Farbmodus vorab klären, meist CMYK für den Druck, da RGB-Dateien am Bildschirm oft anders aussehen als auf dem Textil.
Praxis-Hinweis: Die tatsächlich abgerechnete Fläche eines Drucks richtet sich nach der Bounding-Box, also dem kleinsten Rechteck, das Ihr Motiv umschließt. Ein schmales, hohes Logo kann dieselbe Fläche beanspruchen wie ein kompaktes quadratisches Motiv und wird bei DTF- oder Siebdruckverfahren entsprechend gleich bewertet. Wer die Fläche knapp hält, spart oft bares Geld, wie auch die Kostenberechnung bei DTF-Druck zeigt.
Mockup, Probeausdruck und Druckfreigabe in der Praxis
Bevor ein Motiv in Produktion geht, lohnt sich ein kurzer, aber gründlicher Check. Die folgenden Schritte verhindern die häufigsten Überraschungen bei Größe und Position.
- Mockup in Originalgröße erstellen. Legen Sie das Logo maßstabsgetreu auf eine digitale Vorlage des Shirts oder Hoodies, um einen ersten Eindruck der Wirkung zu bekommen.
- Motiv auf Papier ausdrucken. Drucken Sie das Logo in echter Größe aus und legen Sie den Ausdruck auf das tatsächliche Kleidungsstück. Das zeigt zuverlässiger als jede Bildschirmansicht, ob die Breite stimmt.
- Trägeransicht simulieren. Halten Sie das Shirt hoch oder ziehen Sie es testweise an, denn am Körper wirkt ein Logo oft anders als flach auf dem Tisch.
- Position noch einmal prüfen. Kontrollieren Sie den Abstand zum Kragen und die Ausrichtung, ob mittig oder leicht links auf Höhe der Brusttasche.
- Druckfreigabe einholen. Prüfen Sie vor der endgültigen Bestätigung Position, Größe, Beschnitt und Farbwerte noch einmal gemeinsam mit der Druckerei.
Profi-Tipp: Drucken Sie das Logo probeweise auf normales Papier in Originalgröße und schneiden Sie es aus, bevor Sie eine digitale Visualisierung final abnehmen. So erkennen Sie Größenfehler, die am Bildschirm leicht übersehen werden.
Detaillierte Praxisregeln zur Position, etwa mittig oder rechts auf der Brust, finden Sie in der Anleitung zur Logo-Platzierung.
Was uns in der Beratung bei TDM.jetzt immer wieder auffällt

Viele Auftraggeber unterschätzen, wie stark der Schnitt des Kleidungsstücks die gefühlte Logogröße verändert. Eine Breite, die auf einem eng geschnittenen Shirt schon groß wirkt, verschwindet auf einem weiten Hoodie fast. Deshalb hilft eine Visualisierung mehr als jede reine Zahl.
Ein weiterer Punkt aus der Produktion: Bei DTF-Druck lässt sich die Motivgröße pro Produktgröße anpassen, ein Herren-XL bekommt also ein anderes Maß als ein Damen-S. Beim Siebdruck ist das technisch aufwendiger, hier wird meist eine einheitliche Größe für alle Varianten verwendet, wie auch das Shirtigo Helpcenter zur Motivgröße beschreibt. Wer es eilig hat, sollte eine Express-Prüfung anfragen und die fertige Ware direkt abholen, statt auf den Versand zu warten.
— Markus
Größenberatung und Bestellung direkt bei TDM.jetzt

Statt sich allein auf Tabellenwerte zu verlassen, bekommen Sie bei TDM.jetzt eine Visualisierung Ihres Brustlogos in Originalgröße, bevor die Produktion beginnt. Der Online-Konfigurator zeigt Ihnen sofort, wie das Motiv auf dem gewählten Produkt wirkt, und bei Unsicherheit macht die Grafikabteilung einen konkreten Vorschlag zur passenden Breite. Die Produktion erfolgt meist in wenigen Werktagen, Expressoptionen sind auf Anfrage möglich.
Für ein klassisches Brustlogo eignen sich mehrere Produkte aus dem Sortiment:
- T-Shirts für den klassischen, dezenten Auftritt.
- Hoodies für breitere Logos ab 10 Zentimetern.
- Taschen und Schürzen für kompaktere Markenzeichen.
Wer sein Motiv erst einmal in echter Größe sehen möchte, kann die Visualisierung direkt über Tdm anfragen und danach die Bestellung starten.
Quellen und technische Referenzen
Für produktabhängige Maximalmaße lohnt ein Blick in das Shirtigo Helpcenter zur Druckfläche, für Beschnitt und Sicherheitsabstand die technischen Produktspezifikationen. Wie sich die Motivgröße je nach Druckverfahren anpassen lässt, erklärt das Helpcenter zur Motivgröße. Wer die Datenerstellung praktisch angehen möchte, findet ergänzende Hinweise bei Werbeartikel & Werbemittel zu Probeausdrucken sowie zu Dateiformaten für DTF-Druck.
FAQ
Wie groß sollte ein Brustlogo auf einem T-Shirt sein?
Als praktischer Richtwert gelten 8 bis 10 Zentimeter Breite, verbreitet sind Werte zwischen 7 und 12 Zentimetern. Die endgültige Größe hängt vom Schnitt des Shirts und vom Motiv selbst ab, weshalb ein Probeausdruck vor der Bestellung sinnvoll ist.
Wo genau wird das Brustlogo platziert, links oder mittig?
Beide Positionen sind gängig: mittig wirkt klassisch und symmetrisch, links auf Höhe einer Brusttasche wirkt dezenter und erinnert an Firmenkleidung. Welche Position passt, hängt vom gewünschten Erscheinungsbild und vom Motiv ab.
Wie groß darf die Druckfläche am Hoodie maximal sein?
Am Hoodie liegt die maximale Druckfläche vorne laut technischen Angaben bei etwa 300 mal 270 Millimetern. Für ein klassisches Brustlogo wird davon in der Regel nur ein kleiner Teil genutzt.
Welche Dateiformate eignen sich für ein Brustlogo?
Vektordateien im PDF- oder AI-Format sind ideal, weil sie in jeder Größe scharf bleiben. Pixeldateien wie PNG oder JPG funktionieren ebenfalls, sollten aber mit ausreichender Auflösung in der tatsächlichen Druckgröße angeliefert werden.
Beeinflusst die Form des Logos den Preis beim Druck?
Ja, denn abgerechnet wird meist die Bounding-Box, also das kleinste Rechteck um das Motiv. Ein schmales, hohes Logo kann dieselbe Fläche und damit denselben Preis ergeben wie ein kompaktes quadratisches Motiv.